Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation im Management und in der Interaktion mit Menschen
Es ist kein Geheimnis, dass die nonverbale Kommunikation gerade bei Gesprächen im Management wesentlich für den Erfolg ist. Die Wirkung der Mimik, Gestik und Körpersprache wird oftmals unterschätzt, obwohl nonverbale Kommunikation mit über 90% ein wesentlicher, erfolgsabhängiger Bestandteil unseres täglichen Lebens ist. Auf dieser Grundlage ist es um so interessanter, dass im Management, z.B. bei Präsentationen, Verhandlungsführungen, Mitarbeitergesprächen, etc. besonderer Wert auf den Inhalt und die Wortwahl gelegt wird (im Schnitt über 80%). Psychologische Untersuchungen belegen, dass diese Faktoren in der Kommunikation nur zu 7% zählen. Viel erfolgsversprechender ist dagegen die nonverbale Kommunikation. Die Körpersprache macht ungefähr 58% und der richtige Tonfall 35% in unserer Kommunikation aus. Die Inhalte werden vom Zuhörer nur aufgenommen, wenn diese im Einklang mit der nonverbalen Kommunikation stehen.
Diese Erkenntnisse belegen, dass in herkömmlichen Management-Trainings oftmals an der falschen Stellschraube gedreht wird, wenn der Fokus auf den Inhalt gelegt wird. Dieses Vorgehen ist nicht effektiv und wird nach Six Sigma (Methode des Qualitätsmanagements) als steinzeitlich beschrieben.
Wie kann die “Nonverbale Kommunikation” verbessert werden?
Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten in der nonverbalen Kommunikation lohnt sich z.B. ein gezieltes Training oder Präsentations-Coaching der Firma Intemyo. Hier werden bisherige Fähigkeiten analysiert und mithilfe des Coaches differenziert erweitert und praxistauglich eingeübt.
Wie wird man zum Experten der “Nonverbalen Kommunikation”?
Attila Réti, Gründer von Intemyo, war Mitglied der Nationalmannschaft im Kampfsport und hat dort gelernt, innerhalb eines Wimpernschlages die kleinsten Körpersignale seines Gegenübers wahrzunehmen und richtig zu deuten. Heute koppelt er diese Fähigkeit mit seinen langjährigen Erfahrungen aus dem Management und fundierten psychologischen Kenntnissen. Hierdurch schafft es Herr Réti in kürzester Zeit, Erfolge im Bereich der Führungskompetenz, der Verhandlungskompetenz und der Präsentations- bzw. Moderationskompetenz auszubauen. Als weiteres Highlight bietet Intemyo gezielte Führungskräfteseminare und Coachings für Frauen an. Dieses Angebot wird jeweils von einem weiblichen und männlichen Experten betreut. Dieses Zweiergespann ist in Deutschland einmalig.
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Artikel druckenDieser Beitrag wurde am 19. Februar 2011 von Attila erstellt.



4 Responses to “Nonverbale Kommunikation – Das Stiefkind in Gesprächen”
Sabine said...
Hallo Ati,
interessant wäre an dieser Stelle vor allem, welche Rolle nonverbale Kommunikation im Kontext der interkulturellen Kommunnikation spielt. Interkulturelle Kommuniktion spielt vor dem Hintergrund der Globalisierung eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg. Dies gilt nach meiner Ansicht vor allem für die Dienstleistungsberufe.
Was meinst Du dazu?
Viele Grüße
Sabine
Barbara S. said...
Obwohl es eigentlich nichts Neues ist, dass nonverbale Kommunikation mehr aussagt als tausend Worte, finde ich es super, in diesem Artikel mal eindeutige Zahlen zu sehen. Ist ja Wahnsinn, dass der Inhalt eigentlich kaum eine Rolle spielt, wenn die nonverbalen Körpersignale nicht mit dem Gesagten übereinstimmen. Vielen Dank, dass Sie mir dies mit Ihrem Artikel wieder in Erinnerung gerufen haben.
Bieten Sie auch Seminare zur nonverbalen Kommunikation auch für mittelständische Unternehmen an? Ich würde mich sehr dafür interessieren! Nonverbale Kommunikation kann man nie genug üben…
Ich freue mich über Informationen!
Viele Grüße
Barbara S.
attila said...
Hallo Sabine,
aus meiner Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit international agierenden Firmen und Beratern spielt die nonverbale Kommunikation gerade bei interkulturellen Kommunikation eine große Rolle. Hier einige Beispiele: Ein Italiener hält in Norwegen eine Präsentation. Diese kommt bei den Norwegern nicht an. Hintergrund: Italiener haben eine höhere Bevölkerungsdichte als die Norweger. Deshalb ist in Italien die körperliche Distanz wesentlich geringer als in Norwegen. Zudem ist die Gestik in Italien wesentlich ausschweifender und lebendiger als in Norwegen. So musste diese Person lernen, sich auf die nonverbale Kommunikation der Norweger anzupassen.
In Asien z.B. werden bestimmte Gesten, welche wir in Deutschland im täglichen Leben benutzen, als aggressiv gedeutet! Oder beobachten Sie die Asiaten einfach einmal: Sie werden Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals “Nein” sagen können.
In den arabischen Emiraten gelten wiederum ganz andere Regeln. Ganz zu schweigen von Südafrika. Ich weiß jedoch auch, dass wir nicht so weit reisen müssen, um diese Unterschiede wahrzunehmen. Denn diese gibt es auch schon in Europa.
Dr. Werner Brück said...
wieder ein schöner Beitrag